{"id":18,"date":"2013-04-16T18:15:37","date_gmt":"2013-04-16T18:15:37","guid":{"rendered":"http:\/\/kuetz.deneb.uberspace.de\/wordpress\/?p=18"},"modified":"2013-04-16T18:17:44","modified_gmt":"2013-04-16T18:17:44","slug":"kein-tweet-kein-plus-kein-like-ein-blog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/2013\/kein-tweet-kein-plus-kein-like-ein-blog\/","title":{"rendered":"Kein Tweet, kein Plus, kein Like &#8211; ein Blog!"},"content":{"rendered":"<p>Schon vieles wurde geschrieben \u00fcber den Sinn und Unsinn eines eigenen Blogs im Zeitalter von Twitter, Facebook, Google+ und Co. (wobei das Co. ja schon fast nicht mehr erw\u00e4hnenswert ist). Hokey hat einige meiner Lieblingsargumente f\u00fcr das Bloggen in seinem <a href=\"http:\/\/www.kreidefressen.de\/2011\/08\/03\/ein-pladoyer-fur-das-blog\/\">Pl\u00e4doyer<\/a> dazu festgehalten und ich muss hier dank der gro\u00dfartigen Erfindung von Links das ganze nicht noch einmal durchkauen. Ein weiterer Aspekt taucht allerdings erst in dem Kommentar zum Pl\u00e4doyer auf, in dem <a href=\"http:\/\/www.flohbu.de\/\">Hansi<\/a> den gro\u00dfen Vorteil eines Blogs in einem Wort zusammenfasst:<\/p>\n<blockquote><p>Freiheit<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Freiheit bedeutet f\u00fcr mich, dass ich meine Inhalte zu jeder Zeit, mit jeder Software, an jeden anderen Ort umziehen, archivieren, ver\u00f6ffentlichen, durchkauen&#8230; lassen kann &#8211; gerade so, wie es mir in den Kram passt. Ich bin nicht an Soziale Netzwerke und deren Richtlinien gebunden. Ich muss mich nicht darauf verlassen, dass Google+, Posterous oder wer auch immer morgen noch in der Lage und willens ist, meine m\u00fchsam gestrickten Inhalte der Allgemeinheit anzubieten. Ich kann die Lizenz f\u00fcr meine Inhalte w\u00e4hlen, die mir am passendsten scheint. Ich kann mir einen Webhoster aussuchen, dem ich vertraue (wobei ich hier mal wieder <a href=\"http:\/\/uberspace.de\/\">uberspace<\/a> empfehlen m\u00f6chte). Und ich kann den ganzen Kram mit wenigen Mausklicks verschwinden lassen, wohlwissend, dass die allm\u00e4chtige M\u00fcllhalde nat\u00fcrlich auch Jahre sp\u00e4ter noch einen Gro\u00dfteil davon auffindbar bleiben l\u00e4sst.<br \/>\nMir ist es nie wirklich gelungen mit ellenlangen Diskussionen auf Twitter warm zu werden. 140 Zeichen und eine Flut von anderen Tweets haben es mir pers\u00f6nlich unm\u00f6glich gemacht, interessanten Threads wirklich zu folgen. Twitter blieb immer ein an-der-Oberfl\u00e4che-Schwimmen und ab und zu mal einen Link anklicken.<br \/>\nVielversprechender sah da schon Google+ aus. Anders als Facebook, aus dem ich mich schon vor ein paar Jahren entfernen lie\u00df, waren da die richtigen Leute am richten Ort zur richtigen Zeit und haben oftmals auch noch die richtigen Themen angesprochen. Und dann noch die schnuckelige App, die es kinderleicht erm\u00f6glicht, auch unterwegs Texte und Fotos zu teilen &#8211; was will man mehr? Eben oben erw\u00e4hnte Freiheit! Nach der Einstellung des Google Readers und des Google Notizbuchs (schon ein wenig l\u00e4nger her) habe ich kein wirkliches Vertrauen mehr in die Dauerhaftigkeit solcher Angebote, egal von wem. Und wenn man dann noch vorsichtig anf\u00e4ngt dar\u00fcber nachzudenken, bei wem die ganzen Besuchs- und Klickdaten eigentlich landen und wem sie n\u00fctzen, behalte ich sie doch lieber selbst&#8230;<br \/>\nDaher jetzt: eigene Domain (eigentlich prim\u00e4r f\u00fcr den hiesigen <a href=\"http:\/\/kiga.kuetzberg.net\/\">Kindergarten<\/a> angeschafft), beim Hoster des Vertrauens, mit WordPress &#8211; und sogar daf\u00fcr gibts ja eine App \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon vieles wurde geschrieben \u00fcber den Sinn und Unsinn eines eigenen Blogs im Zeitalter von Twitter, Facebook, Google+ und Co. (wobei das Co. ja schon fast nicht mehr erw\u00e4hnenswert ist). Hokey hat einige meiner Lieblingsargumente f\u00fcr das Bloggen in seinem Pl\u00e4doyer dazu festgehalten und ich muss hier dank der gro\u00dfartigen Erfindung von Links das ganze [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[4,7,8],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23,"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18\/revisions\/23"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kuetzberg.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}