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Yoyos mit Freilauf für Anfänger

Ein Yoyo mit Freilauf und trotzdem für Anfänger geeignet – gibt’s das?

Einige Fragen, die mich per Mail erreicht haben, deuten darauf hin, dass die Frage nach einem für Anfänger geeignetem Yoyo, das trotzdem über hinreichend ‚Freilauf‘ verfügt, durchaus dringend ist. Dabei könnte die Lösung so einfach sein, wenn man erstmal die Begrifflichkeiten sortiert bekommt:
Ein Yoyo mit Freilauf (auch mit ganz langem) ist dann für Einsteiger geeignet, wenn es ‚mit Response‘ daher kommt. Was heißt das? Ein Freilauf-Yoyo mit Response kann ich mit Schwung nach unten werfen und dann bleibt es dort so lange, bis ich es mit einem kurzen Zucken an der Schnur zurückhole. Dieser Trick – vermutlich der einfachste überhaupt – hört auf den Namen Sleeper und das Ruckeln an der Schnur stellt das Aufwecken der Schlafmütze dar.

Anders dagegen verhält sich ein Freilauf-Yoyo ohne Response. Auch dieses Yoyo kann ich nach unten werfen und dort dreht es sich vergnügt vor sich hin. Allerdings mag es nicht durch bloßes Zucken der Schnur nach oben kommen. Bei einem solchen unresponsiven Yoyo muss es schon ein Trick namens ‚Bind‚ sein, damit das Yoyo zur Hand zurückkehrt. Der Bind ist kein sonderlich komplizierter Trick, für reine Anfänger kann es jedoch ziemlich frustrierend sein, die Schnur des Yoyos für jeden Wurf neu aufwickeln zu müssen.

Fazit

Natürlich gibt es Yoyos mit langem Freilauf auch für Anfänger – allerdings sollten sie responsive sein.
Und erst, wenn mit Yoyos mit Response der Bind gelingt (den braucht man zwar dafür nicht zwingend, üben kann man ihn jedoch trotzdem damit), dann kann frustfrei der Umstieg auf unresponsive „Profi-Yoyos“ gewagt werden.

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Super-Sonder-Herbst-Angebot

Bi-Metall-Yoyos heißen (völlig überraschend) so, weil sie aus zwei unterschiedlichen Metallen hergestellt werden. Dieser Aufwand bei der Konstruktion und der Fertigung schlägt sich in der Regel im Preis nieder. Unter 50 Euro ist da selten was zu machen (Ausnahmen, wie mein all-time-favorit Superstar, bestätigen da nur diese Regel), gerne werden auch dreistellige Euro-Beträge für solche Yoyos aufgerufen. Umso erstaunlicher ist das aktuelle Super-Sonder-Angebot des Yoyos Navigator von Basecamp (eine Arbeitsgemeinschaft von YoyoFactory und CLYW). Das Navigator sieht mit seiner matt-grünen Oberfläche nicht nur schick aus sondern spielt sich auch noch schnell und stabil. Und, es kostet momentan knapp unter 50 Euro und ist damit so preiswert, dass es damit mein persönliches Herbst 2018-Superangebot wird. Update vom 18.10.2018: Der Herbst ist zwar noch nicht vorbei, das Angebot jedoch leider schon. Nachdem das Navigator auch bei YYF nicht mehr lieferbar ist, kann ich’s leider nicht mehr nachbestellen.

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Wieder lieferbar: das Starterset

Lagerhaltung für Dummies – sollte das Buch demnächst erscheinen, bin ich der erste, der es lesen wird! In den letzten Wochen hat zum beliebten Starter-Set immer irgendein Teil gefehlt – waren genug Yoyo-Halter da, sind die DVDs ausgegangen. Hatte ich die DVDs nachbestellt, war bei uns kein passendes Yoyo mehr auf Lager. Jetzt haben wir wieder alle Teile vorrätig und daher kann es ab sofort wieder bestellt werden:
Das Yoyo-Starter-Set bestehend aus einen Velocity von YoyoFactory (gerne auch in einer anderen Farbe als rot – einfach kurz nachfragen), einem praktischen Yoyo-Halter mit Karabiner, einer Lern-DVD vom ‚großen Meister‘ Dave Geigle und zehn farbig gemischten Ersatzschnüren. Alles zusammen zum Super-Sonder-Sammel-Preis von nicht mal 22 Euro!

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Whip kostenlos dazu!

Bis Ende August 2018 gibt’s zu jedem Metall-Yoyo, das ihr hier im Yoyo-Shop Kützberg bestellt, ein Whip gratis dazu.

Das Whip ist ein absolut brauchbares Kunststoff-Yoyo ohne Response. Wenn euch euer wertvolles Metall-Yoyo für die Wanderung im Wald oder den Ausflug an den Strand zu kostbar ist, liefern wir euch – solange der Vorrat reicht – ein kostenloses Whip zum „Abarbeiten“ mit!

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Gesucht: Einsteiger- und Profi-Yoyo

… oder auch: das eierlegende Wollmilch-Yoyo

Gesucht: Das perfekte Yoyo!
Gesucht: Das perfekte Yoyo!
Immer wieder erreichen mich Anfragen zu den Yoyos im Shop mit der Bitte, ein anfängertaugliches Yoyo zu empfehlen, das äußerst preiswert und dabei gut zu spielen ist. Gleichzeitig sollte es genug Luft ’nach oben‘ lassen, um auch anspruchsvolle Tricks damit zu meistern. Wünschenswert wäre darüber hinaus die Möglichkeit, alle Trickkategorien wie Stringtricks, Loops, Bilder- und am besten auch noch Freihand-Tricks damit abzudecken.

Wie so oft gibt es auch bei Yoyos nicht eins für alles. Absoluten Anfängern rate ich unbedingt zu Yoyos mit Response. Dadurch, dass sie problemlos wieder zur Hand zurück kommen, stellen sich bereits nach kurzer Übungszeit erste Erfolgserlebnisse ein. Egal ob Breakaway, Man on the flying trapez oder darauf aufbauende Variationen: die machen alle unglaublich Spaß und sind schon recht eindrucksvoll vorzuführen. Und schließlich lässt sich der Bind auch mit responsiven Yoyos wesentlich frustfreier lernen, da man nicht die meiste Zeit mit dem Neuaufwickeln der Schnur beschäftigt ist.

Northstar orange
Northstar orange
Wenn’s dann mal besser und auch mit dem Bind zuverlässig klappt, führt an einem Yoyo ohne Response fast kein Weg vorbei. Dabei muss es nicht unbedingt ein teures Bimetall-Yoyo mit spezieller Fingermulde für Fingerspins sein. Ein günstiges Kunststoff-Yoyo mit stabilisierendem Metall-Rand wie etwa ein Wedge oder ein Replay Pro sollte für die nächsten Übungs-Monate absolut ausreichend sein.

Und dann kommt irgendwann der Moment, wenn beispielsweise der Mach 5 trotz hundertfacher Versuche so gar nicht klappen will. Jetzt mag der Zeitpunkt gekommen sein, über ein wirkliches ‚Profi‘-Yoyo nachzudenken. Meiner (sehr bescheiden) Erfahrung nach, übt es sich damit tatsächlich deutlich leichter und angenehmer. Wenn kompliziertere Tricks dann mal sitzen, ist der Wechsel von einem Superstar (mein absoluter Favorit in seiner Preisklasse) zurück zu Wedge & Co. interessanterweise kein Problem – jetzt klappt’s auch mit den einfacher ausgestatteten Geräten absolut zuverlässig.

Zurück zur Ausgangsfrage:

Das Profi-Yoyo für alle Lebenslagen und die nächsten fünf Jahre gibt’s nicht. Wohl aber Alternativen für Einsteiger, die nicht schon nach einer Woche voller Frust in der Ecke landen. Abstand sollte man von Yoyos ohne Metall-Kugellager nehmen. Leider hat auch YoyoFactory solche Spielzeuge im Regal – ich würde sie dort liegen lassen.

  • Mein Favorit für Einsteiger ist das Velocity – übrigens auch im praktischen Starter-Set erhältlich. Durch die seitlichen Rädchen am Yoyo lässt es sich in Sekundenschnelle stufenlos von responsive zu unresponsive umstellen. Das Yoyo begleitet mich seit meinen ersten zarten Versuchen und ist auch jetzt noch fast immer dabei – wenn auch nicht mehr ganz alleine 🙂
  • Eine Alternative dazu ist sicher auch ein One, das standardmäßig mit zwei Kugellagern daherkommt. Durch das Auswechseln des Lagers (geht recht schnell: Yoyo aufschrauben, Lager tauschen, zusammenschrauben, fertig) lässt sich das One von Responsive auf Nicht-Responsive umrüsten. Die Umstellung ist beim One natürlich etwas aufwändiger als eben mal Rädchen-Drehen, ist in der Praxis aber auch problemlos durchzuführen.
  • Ein tolles Yoyo mit Response ist auch das DV888 (besonder stylish in der Galaxy-Ausführung). Durch seine Vollmetall-Ausführung und seine kompakten Abmessungen reagiert das DV888 sehr flink und fliegt gerade bei den ersten Versuchen auch mal zu schnell zur Hand des Spielers zurück. Durch sein relativ hohes Gewicht und seine Form dreht es aber seeehr lange und erlaubt so auch komplizierte Tricks (oder etwas mehr Nachdenken beim Üben). Zur Umrüstung auf nicht-responsives Spiel benötigt man allerdings eine andere Achse und ein breiteres Kugellager – wird beides nicht mitgeliefert.
  • Die alternativen Yoyos ohne Response (und daher erstmal nicht für blutige Anfänger) sind oben schon genannt worden: Replay Pro und Wedge empfinde ich als gleichwertig geeignet für ‚Aufsteiger‘ mit eher knappem Geldbeutel. Der Superstar reißt da schon ein größeres Loch in die Haushaltskasse, spielt aber auch in einer anderen Liga.

Viel Spaß beim Aussuchen und anschließendem Üben! 🙂

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Nachnahme? Leider nicht mehr!

Bis dato habe ich meine Yoyos auch per Nachnahme verschickt. Problematisch waren dabei natürlich die hohen Gebühren, die die Post für den Nachnahme-Service verlangt. Aber für Leute, die der Zahlung per Vorkasse nicht recht trauen und darüber hinaus auch Paypal nicht mögen, war Nachnahme der einzig sinnvolle Weg.
Ab heute mag ich den Service – der für mich immer mit zusätzlicher Rennerei und vor allem Warterei auf der Postfiliale verbunden war – nicht mehr anbieten. Jedes Päckchen, das mit ‚Annahme verweigert‘ zurückkommt, frisst mir die nächsten drei Bestellungen quasi auf (immerhin sind meine Preise meist ziemlich arg günstig). Und nachdem ich dadurch rechnerisch jetzt sechs Bestellungen für nix und wieder nix verschicken darf, bitte ich um Verständnis, dass ab sofort nicht mehr per Nachnahme bezahlt werden kann.

Wer mag, darf immer noch gerne vorbeikommen und die Yoyos persönlich abholen und bezahlen – gerne auch in Schweinfurt. Es muss ja nicht alles online und anonym sein 🙂