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Zeckenjahr?

Der heutige Katzenindex ergab 5 Zecken (zwei lose, zwei festgesaugt am Hals) auf der Katz. Leider fehlen Erfahrungswerte früherer Jahre um über die absolute Häufigkeit im Garten und auf den Dosenöffnern zu schließen.

Dicke Zecke - Bild von Hokuzai at the German language Wikipedia - Lizenz:  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported
Dicke Zecke – Bild von Hokuzai at the German language Wikipedia – Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

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Über den Vorteil einer unordentlichen Hecke

Der Vorteil einer Hecke, unter der nicht ständig Laub gerecht, gewischt und gewienert wird, erschließt sich auf dem ersten Foto vielleicht kaum…
Laub

… wenn’s dann raschelt und rumort offenbart sich nach kurzer Zeit eventuell eine herumtollende Katze, der es gerade beliebt, mit ihren Dosenöffnern Verstecken zu spielen:

Laub mit Katze

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Männer-Gerät


Nachdem sich Tim Taylors Grunzen nicht so leicht verschriftsprachlichen lässt, es aber für diesen Beitrag unbedingt notwendig ist, muss dieser Youtube-Fetzen unbedingt sein.

Gartenfräse Honda 4kWHeute also der alljährliche Einsatz des abgebildeten Männer-Geräts. Groß, laut, mehr PS als meine 200er-Vespa, gefährlich aussehende Klingen – alles was die großen und kleinen Männer der Familie brauchen, um einen erfolgreichen Nachmittag zu gestalten. Dazu muss man vielleicht auf die Besonderheiten des hiesigen Gartenkalenders hinweisen: Nach dem Säen und Pflanzen im Frühjahr, dem Gießen und Pflegen im Frühsommer, dem Ernten und Jäten im Sommer, beginnt hierzulande die Phase der Gartenvernachlässigung. Die Kinder kümmern sich im Herbst wieder lieber ums Playmobil im Spielzimmer und die allgemeine Begeisterung für gärtnerische Outdoor-Aktivitäten lässt stark nach. Und so wuchert alljährlich ab dem späten Sommer das Unkraut unbändig über die Beete und bleibt traditionell dort den ganzen Winter (Umgraben mit Unkraut geht ja auch kaum). Bei den ersten Sonnenstrahlen im neuen Jahr beginnt allerdings emsiges Treiben und der so lange gehegte Grünbelag auf den Beeten wird schubkarrenweise entfernt – gut, wenn kubikmetermessende Komposthaufen zur Verfügung stehen. Anschließen muss – die Regenwürmer mögen es mir verzeihen – die so malträtierte Erde kleingefräst werden, und das geht eben am besten mit dem oben abgebildeten 5½ PS-Monster der örtlichen Eigenheimer.
Und ab morgen wird gesetzt und gesät – stay tuned!

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Mehrfache Auswahl in Excel

Aus der Abteilung „Seltsame Fehler und abstruse Workarounds“ bin ich gestern wieder über einen Excel-Fehler gestolpert, auf den ich bereits mehrfach von verschiedenen Personen angesprochen wurde:
Versucht man in Excel 2010 (oder 2007?) eine einzelne Zelle oder Zeile durch Anklicken zu markieren, werden wahllos und nach einem nicht nachvollziehbaren Muster teils die gewünschte, teils zwei, teils mehrere Zellen oder Zeilen ausgewählt. Selbstverständlich tritt der Fehler nicht immer und auch nicht immer in den selben Dokumenten auf.
Das hilft:
Einzoomen, Auszoomen, fertig. Am einfachsten hält man dazu die Strg-Taste gedrückt während man das Rädchen an der Maus einmal nach oben und gleich wieder nach unten rollt. Das hilft erfahrungsgemäß nicht ewig, jedoch für eine erstaunlich lange Zeit!?!

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Kein Tweet, kein Plus, kein Like – ein Blog!

Schon vieles wurde geschrieben über den Sinn und Unsinn eines eigenen Blogs im Zeitalter von Twitter, Facebook, Google+ und Co. (wobei das Co. ja schon fast nicht mehr erwähnenswert ist). Hokey hat einige meiner Lieblingsargumente für das Bloggen in seinem Plädoyer dazu festgehalten und ich muss hier dank der großartigen Erfindung von Links das ganze nicht noch einmal durchkauen. Ein weiterer Aspekt taucht allerdings erst in dem Kommentar zum Plädoyer auf, in dem Hansi den großen Vorteil eines Blogs in einem Wort zusammenfasst:

Freiheit

Diese Freiheit bedeutet für mich, dass ich meine Inhalte zu jeder Zeit, mit jeder Software, an jeden anderen Ort umziehen, archivieren, veröffentlichen, durchkauen… lassen kann – gerade so, wie es mir in den Kram passt. Ich bin nicht an Soziale Netzwerke und deren Richtlinien gebunden. Ich muss mich nicht darauf verlassen, dass Google+, Posterous oder wer auch immer morgen noch in der Lage und willens ist, meine mühsam gestrickten Inhalte der Allgemeinheit anzubieten. Ich kann die Lizenz für meine Inhalte wählen, die mir am passendsten scheint. Ich kann mir einen Webhoster aussuchen, dem ich vertraue (wobei ich hier mal wieder uberspace empfehlen möchte). Und ich kann den ganzen Kram mit wenigen Mausklicks verschwinden lassen, wohlwissend, dass die allmächtige Müllhalde natürlich auch Jahre später noch einen Großteil davon auffindbar bleiben lässt.
Mir ist es nie wirklich gelungen mit ellenlangen Diskussionen auf Twitter warm zu werden. 140 Zeichen und eine Flut von anderen Tweets haben es mir persönlich unmöglich gemacht, interessanten Threads wirklich zu folgen. Twitter blieb immer ein an-der-Oberfläche-Schwimmen und ab und zu mal einen Link anklicken.
Vielversprechender sah da schon Google+ aus. Anders als Facebook, aus dem ich mich schon vor ein paar Jahren entfernen ließ, waren da die richtigen Leute am richten Ort zur richtigen Zeit und haben oftmals auch noch die richtigen Themen angesprochen. Und dann noch die schnuckelige App, die es kinderleicht ermöglicht, auch unterwegs Texte und Fotos zu teilen – was will man mehr? Eben oben erwähnte Freiheit! Nach der Einstellung des Google Readers und des Google Notizbuchs (schon ein wenig länger her) habe ich kein wirkliches Vertrauen mehr in die Dauerhaftigkeit solcher Angebote, egal von wem. Und wenn man dann noch vorsichtig anfängt darüber nachzudenken, bei wem die ganzen Besuchs- und Klickdaten eigentlich landen und wem sie nützen, behalte ich sie doch lieber selbst…
Daher jetzt: eigene Domain (eigentlich primär für den hiesigen Kindergarten angeschafft), beim Hoster des Vertrauens, mit WordPress – und sogar dafür gibts ja eine App 🙂