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Ich bin ein Gänseblümchen

Dank eines wohlmeinenden Kollegen war das heute der Renner im Lehrerzimmer kurz vor der Konferenz. Ich denke, ich werde das als Klassenritual einführen und jeden Morgen um kurz vor acht laut grölen lassen. Eventuell können wir’s ja auch mal wieder über die Sprechanlage spielen, obwohl sich die andere, im selben Haus befindliche Schule, vermutlich wieder etwas belästigt fühlt. Mal sehen, ob das laute Mitsingen auch bei flippenden Schülern und anderen, schlechter gelaunten Kollegen wirkt.

Wir sind die Gänseblümchen!

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Ein Besuch am Waldspielplatz…

…lohnt immer. Vorausschicken muss man vielleicht, dass der Waldspielplatz schon lange nicht mehr so heißt, sondern nun wesentlich eleganter unter dem Namen Wildpark an den Eichen firmiert. Als Nicht-, Neu- oder Besuchs-Schweinfurter mit Kindern im Anhang sollte man dieser kostenlosen Attraktion am nördlichen Stadtrand unbedingt einen Besuch abstatten. Eine Warnung sei allerdings erlaubt: an sommerlichen Sonntagen trifft man dort auf Heerscharen Autos samt Insassen aus dem näheren und weiteren Umland und so wird man sich sicher nicht alleine vorkommen.

Spielen, Streicheln und mehr

Der Reiz des Wildparks macht die Mischung aus tollen Spielplätzen, (meist) einheimischen Tierarten, die in vielen Fällen gestreichelt und gefüttert werden dürfen, die idyllische Lage mitten im Wald bzw. am Waldrand und die Planschmöglichkeit im eiskalten, täglich erneuerten Wasser des Planschbeckens mit Sprühfeld. Und das alles für wirklich und wahrhaftig kostenlosen Eintritt bei moderaten Preisen Eis- und Kaffeekiosk und der benachbarten Gaststätte.
Die Spielmöglichkeiten suchen sowohl für große und kleine Kinder im weiten Umkreis ihresgleichen: riesige Kletteranlagen, lange Rutschen, Riesenschaukeln, Turn- und Klettermöglichkeiten, Minigolfplatz, Bouleanlage lassen in der Regel keine Langeweile aufkommen. Im Gegenteil: meist vergeht ein Nachmittag am Spielplatz so schnell, dass der eigentliche Grund des Besuchs, das alte Brot für die Tiere in die Box vor den Meerschweinchenkäfigen zu werfen, völlig vergessen wurde.
Die Tiergehege wurden in den letzten Jahren schrittweise modernisiert und so kann man nun Elche, Wildschweine, Luchse, Bergziegen, Eulen, Hirsche und was-weiß-ich-noch-alles teils hautnah, teils aus sicherer Entfernung beobachten. Ein Besuch im Streichelzoo lohnt vor allem im Frühjahr, wenn junge Ziegen neugierig auf die ähnlich jungen Streichler zustürmen. Ansonsten freuen sich Meerschweinchen, Hasen, Hühner und Co. auf das am Futterautomaten erhältliche Trockenfutter.

Und im Sommer mit Wasser

Wenn’s wirklich heiß ist, lässt sich mit nicht wasserscheuen Kindern ein entspannter Nachmittag am Planschbecken verbringen. Während unten meist eiskaltes, knietiefes (jedenfalls für uns Große) Wasser samt Tunnelröhren wartet, wird auf dem Sprühfeld gleich oberhalb davon die Erfrischung fein vernebelt. Eine Wiese davor und der Kiosk samt Toiletten gleich nebenan lassen’s hier ganz gemütlich aushalten.
So, warum nun eigentlich dieser doch leicht pathetisch angehauchte Artikel: Weil’s einfach toll ist! Es war vor knapp 40 Jahren schon toll, als ich als Kind am Waldspielplatz war, und es ist es heute immer noch, auch wenn’s nun auf den Namen Wildpark hört.

Karte vom Waldspielplatz - © OpenStreetMap-Mitwirkende
Karte vom Waldspielplatz – © OpenStreetMap-Mitwirkende

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Frühling im (Kinder-)Garten

Heute durfte endlich gesät werden: Mangold, Petersilie, Gurken, Pflücksalat, Rettiche, Pastinaken (ungefähr mein fünfter Versuch, alle bisher erfolglos. Wie sehen eigentlich die Keimblätter aus? Ich befürchte, ich zupfe die immer als Unkraut aus), Karotten, dazwischen Radieschen zum Markieren, daneben Steckzwiebeln und Steck-Knoblauch (ganz nach Altmeister-Pötschke, dessen Gartenbuch ich trotz der altbackenen Reime, des lehrmeisterlichen Stils und des fehlenden Bio-Gärtnern-Anteils immer noch schätze), Rote Bete (isst außer mir eh keiner), Rosenkohl (isst außer mir eh keiner und wurde auch noch nie richtig toll), Ewiger Spinat (heißt zumindest laut Sortenbuch so) und Zuckererbsen. Warten müssen noch die Stangenbohnen und der Bantam-Mais. In Töpfchen wachsen bereits brav Kürbisse und Tomaten. Was leider fehlt, weil nur noch genau ein Samenkorn im Tütchen war, sind die Zucchini.

Kinder-Garten

K1 hat ihr eigenes Beet (ca. 1 m²) ziemlich kreativ angelegt und mit viel Ausdauer jedes einzelne Samenkorn (zumindest bei den größeren) ins Erdreich drapiert: Außenherum ein Quadrat aus Ringelblumen, diagonal ein Streifen aus Karotten und Radieschen, der lehrbuchgemäß von Zwiebeln flankiert wird. In den entstanden Rest-Dreiecken tummeln sich Lollo-Rosso-Salat-Samen, gemischt mit Jungfern im Grünen und Petersilie. Wir sind gespannt!
Das Beet von K2 wurde ähnlich liebevoll gestaltet wie seine Zeichnungen im Kindergarten: Sonnenblumen, Radieschen und Rettiche wurden großflächig innerhalb weniger Minuten ausgebracht. Würde jede Sonnenblume aufgehen, könnte es allerdings ziemlich eng werden…

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Zeckenjahr?

Der heutige Katzenindex ergab 5 Zecken (zwei lose, zwei festgesaugt am Hals) auf der Katz. Leider fehlen Erfahrungswerte früherer Jahre um über die absolute Häufigkeit im Garten und auf den Dosenöffnern zu schließen.

Dicke Zecke - Bild von Hokuzai at the German language Wikipedia - Lizenz:  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported
Dicke Zecke – Bild von Hokuzai at the German language Wikipedia – Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

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Über den Vorteil einer unordentlichen Hecke

Der Vorteil einer Hecke, unter der nicht ständig Laub gerecht, gewischt und gewienert wird, erschließt sich auf dem ersten Foto vielleicht kaum…
Laub

… wenn’s dann raschelt und rumort offenbart sich nach kurzer Zeit eventuell eine herumtollende Katze, der es gerade beliebt, mit ihren Dosenöffnern Verstecken zu spielen:

Laub mit Katze

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Männer-Gerät


Nachdem sich Tim Taylors Grunzen nicht so leicht verschriftsprachlichen lässt, es aber für diesen Beitrag unbedingt notwendig ist, muss dieser Youtube-Fetzen unbedingt sein.

Gartenfräse Honda 4kWHeute also der alljährliche Einsatz des abgebildeten Männer-Geräts. Groß, laut, mehr PS als meine 200er-Vespa, gefährlich aussehende Klingen – alles was die großen und kleinen Männer der Familie brauchen, um einen erfolgreichen Nachmittag zu gestalten. Dazu muss man vielleicht auf die Besonderheiten des hiesigen Gartenkalenders hinweisen: Nach dem Säen und Pflanzen im Frühjahr, dem Gießen und Pflegen im Frühsommer, dem Ernten und Jäten im Sommer, beginnt hierzulande die Phase der Gartenvernachlässigung. Die Kinder kümmern sich im Herbst wieder lieber ums Playmobil im Spielzimmer und die allgemeine Begeisterung für gärtnerische Outdoor-Aktivitäten lässt stark nach. Und so wuchert alljährlich ab dem späten Sommer das Unkraut unbändig über die Beete und bleibt traditionell dort den ganzen Winter (Umgraben mit Unkraut geht ja auch kaum). Bei den ersten Sonnenstrahlen im neuen Jahr beginnt allerdings emsiges Treiben und der so lange gehegte Grünbelag auf den Beeten wird schubkarrenweise entfernt – gut, wenn kubikmetermessende Komposthaufen zur Verfügung stehen. Anschließen muss – die Regenwürmer mögen es mir verzeihen – die so malträtierte Erde kleingefräst werden, und das geht eben am besten mit dem oben abgebildeten 5½ PS-Monster der örtlichen Eigenheimer.
Und ab morgen wird gesetzt und gesät – stay tuned!